28.05.2018 – Aktueller Tipp,Ausstellungen

Ausstellung: „Der Mensch ist (k)eine Ware“

Der Neoliberalismus hat das Leben in der jüngeren Vergangenheit deutlich verändert. Markt und Wettbewerb bestimmen das Handeln in der Gesellschaft. Zu welchen Veränderungen dies in verschiedenen Bereichen wie Schule, Jugendarbeit oder Gesundheitssystem geführt hat, zeigt die Ausstellung „Der Mensch ist (k)eine Ware“.

Sie ist als Wanderausstellung von einer Arbeitsgruppe der Hochschule Emden/Leer in Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) konzipiert worden und wird in Oldenburg vom GEW-Kreisverband Oldenburg Stadt und der Attac-Regionalgruppe Oldenburg in Kooperation mit der Universitätsbibliothek präsentiert.

Zur Ausstellungseröffnung sprechen Prof. i. R. Dr. Reinhard Schulz zum Thema „Kann es wahr sein, dass die Ware das Wahre unserer Zeit ist?“ sowie Prof. i. R. Dr. Hans-Jürgen Bandelt zum Thema „Bildung im Neoliberalismus“. Hans-Joachim Müller, Leiter des Zentrums für Kinderphilosophie, führt in die Ausstellung ein.

Die Eröffnung findet am 4. Juni um 19:30 Uhr im Bibliothekssaal statt. Anschließend ist die Ausstellung bis zum 16. Juli zu den Öffnungszeiten der Bibliothek im Foyer zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Zwei Veranstaltungen begleiten die Ausstellung: Am 7. Juni stellt Patrick Schreiner sein Buch „Unterwerfung als Freiheit. Leben im Neoliberalismus“ vor. Am 19. Juni findet eine Podiumsdiskussion zur Frage „Brauchen wir eine neue APO (außerparlamentarische Opposition)?“ statt.