Fachinformationsdienste (FID) - Informationsversorgung für die Wissenschaft

Das Programm "Fachinformationsdienste für die Wissenschaft" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) löst die Sondersammelgebiete an wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland ab.

Das Angebot richtet sich explizit an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Es hat das Ziel, sie unabhängig vom Standort schnell und direkt mit Spezialliteratur und forschungsrelevanten Informationen zu versorgen. Als bundesweites System ergänzen Fachinformationsdienste die Informationsinfrastrukturen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

"Um den unterschiedlichen fachlichen Interessen gerecht zu werden, werden die Fachinformationsdienste von einer Vielzahl leistungsstarker Bibliotheken und Forschungseinrichtungen getragen, denen für die jeweils betreuten Fächer oder regionalen Schwerpunkte eine besondere Bedeutung zukommt."1

Der Zugriff auf Ressourcen der Fachinformationsdienste erfolgt direkt über die verantwortlichen Bibliotheken.

Fachinformationsdienste (FID)

In der nachfolgenden Liste finden Sie die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten FID nach ihren Fächerbezeichnungen.

  • Altertumswissenschaften (Universitätsbibliothek Heidelberg und Bayerische Staatsbibliothek München)

    • Anglo-American Culture (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen und Bibliothek des J. F. Kennedy-Instituts der Freien Universität Berlin)

    • Asien (Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz und Universitätsbibliothek Heidelberg)
    • im Aufbau: Biodiversitätsforschung (Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main sowie Lehrstuhl für Texttechnology und Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
    • im Aufbau: Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaft (Universitätsbibliothek Leipzig und Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel)
    • Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung Frankfurt am Main, Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung Berlin, Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg, Georg-Eckert-Institut für Internationale Schulbuchforschung Braunschweig und Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin)
    • im Aufbau: Finnisch-ugrische / uralische Sprachen, Literaturen und Kulturen (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen)
    • Kunst (Universitätsbibliothek Heidelberg und Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden)
    • im Aufbau: Linguistik (Universitätsbibliothek Frankfurt am Main und Institut für Informatik – Arbeitsgruppe Angewandte Computerlinguistik der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
    • Mathematik (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Technische Informationsbibliothek Hannover und Mathematisches Forschungsinstitut Oberwolfach)
    • Pharmazie (Universitätsbibliothek Braunschweig und Institut für Informationssysteme der Technischen Universität Braunschweig)
    • Politikwissenschaft (Staats- und Universitätsbibliothek Bremen und GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Köln)
    • Romanistik (Universitäts- und Landesbibliothek Bonn und Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg)
    • Slawistik (Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz)
    • Soziologie (Universität- und Stadtbibliothek Köln und GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim)
    • Theologie (Universitätsbibliothek Tübingen)

    Stand: März 2017